Beiträge zum Stichwort ‘ Alltagspsychologie ’

Ach, immer diese Entscheidungen!

11. November 2010 | Von
Ach, immer diese Entscheidungen!

Wer sich über die Qual der Wahl erregt oder gar unter ihr leidet, mag ein wenig Trost darin finden, dass es ihm gut geht. Not duldet kein Zögern.

Das zeigt schon das Urbeispiel der Wahl-Qual, Buridans Esel. Die Denkfigur soll erläutern, dass es nicht möglich ist, eine logische Lösung zu finden, wenn wir zwischen zwei gleichwertigen Möglichkeiten wählen müssen… …hier weiterlesen…



Das kleine 1×1 der Seelenkunde

30. Juli 2010 | Von
Das kleine 1×1 der Seelenkunde

Neue Zugangswege zu komplexen Sachverhalten. Ein psychologischer Ratgeber, lexikalisch angelegt und verständlich geschrieben Wer sich zu einem bestimmten Thema mit der Hilfe eines Fachbuches informieren möchte, der hat ein Problem: Komplizierte Sachverhalte und zahllose Fachbegriffe machen dem Laien das Verstehen nahezu unmöglich. Wolfgang Schmidbauer wählt hier einen anderen Weg: Er nimmt die Hintertreppe – die …hier weiterlesen…



Tage der Manie

25. Juli 2010 | Von
Tage der Manie

Ich wundere mich, dass sich gegenwärtig, in diesen Tagen des Weltmeisterschaftsfiebers, niemand mehr über den Verfall der Skepsis wundert – wo es doch einmal in Deutschland eine ganze “skeptische Generation” gab, frei nach dem Soziologen Helmut Schelsky.

Wer sich, wie der Autor, als Entspannungsritual spätabends durch die Fernsehkanäle zappt, der kommt gegenwärtig nicht daran vorbei, Talkshows von Sportfachleuten zu erleben. …hier weiterlesen…



Grooming oder Mobbing?

21. April 2010 | Von
Grooming oder Mobbing?

Wer einen psychologischen Grundkurs absolvieren möchte, kann in Vorlesungen gehen oder in den Zoo. Eindrücklicher als im Proseminar wird er am Pavianfelsen belehrt.

Hier kann er studieren, wie Primatenmütter ihre Säuglinge zärtlich an sich drücken, aber ihre halberwachsenen Kinder energisch weiterschicken, wenn diese das Hotel Mama beanspruchen. …hier weiterlesen…



Heilig, still und sehr gefährlich

23. Dezember 2009 | Von
Heilig, still und sehr gefährlich

Weihnachtsglück und Weihnachtskatastrophe

Wenn sich einer ein rotes Auto gekauft hat, sieht er für eine Weile viel mehr rote Autos parken oder fahren. Dem Autor, der einen Auftrag zu einem Thema hat, geht es nicht anders. Seit ich etwas Analytisches über Weihnachten schreiben soll, kriechen die Weihnachtsgefahren aus allen Ritzen.

In Talkshows treten Glücksforscher auf, die bezeichnenderweise im Nebenberuf Kabarett machen (oder umgekehrt). Sie stellen fest, Glück beruhe darauf, dass Erwartungen erfüllt werden, und warnen vor überhöhten Ansprüchen an die fröhliche, selige Zeit. …hier weiterlesen…



Die Freude am Verfahren

5. Juli 2009 | Von

“Es gibt kein richtiges Leben im Falschen” – Ein Widerspruch I. Im Juni 2009 rief mich Hanjo Seissler an, der früher in der Zeitschrift natur eine Kolumne von mir angeregt und betreut hatte. Ich sollte einen Essay für die Süddeutsche Zeitung schreiben; dort solle eine Beilage erscheinen, in der eine Reihe von Publizisten, Wissenschaftlern und …hier weiterlesen…



Unser Medizinsystem

25. Mai 2009 | Von

Es ist schon dreissig Jahre her, aber solche Erlebnisse vergisst man nicht: Auf einem Badeausflug mit dem Fahrrad an einem schönen Junitag sauste ich Kopf voran auf den Teerbelag der Strasse. Später rekonstruierte ich, dass meine vierjährige Tochter, die vor mir auf einem Schalensitz saß, mit dem Absatz ihrer Holzsandalen in die Speichen geraten war. …hier weiterlesen…



Alte Hosen und leere Marmeladengläser

2. Februar 2009 | Von

Von Pablo Picasso wird erzählt, dass er auch kleine Rechnungen – etwa in einem Restaurant – mit Scheck bezahlte. Er rechnete damit, dass die Bedienungen den Scheck nicht einlösen würden, eine signierte Grafik von Picasso! So zahlte er, ohne zu zahlen. Man hatte ihm ein Essen geschenkt! Es gibt noch eine zweite Geschichte dazu: …hier weiterlesen…



Bestrafte Treue

30. September 2008 | Von
Bestrafte Treue

Wenn mein Internetzugang wieder einmal streikt, treffe ich sogleich alle Anstalten für eine Reparatur. Ich rufe meine Tochter Lea an. Sie erkennt schon am Ton meiner Stimme, dass ich vom Netz abgeschnitten bin. Lea ist die Elektronik-Spezialistin der Familie, seit sie noch als Schülerin von einem befreundeten Microsoft-Mitarbeiter die ersten Einweisungen in die DOS-Welt erhalten …hier weiterlesen…



Hilfe! Eine Kleinigkeit verfolgt mich! (Oder ich sie?)

11. August 2008 | Von

Heute, in der Schlange bei Penny – ich achte ja nicht so genau darauf, ob die Beträge auch stimmen, aber als bei der Packung mit Birnen “rote Äpfel” aufleuchtete, sagte ich doch: das waren Birnen! Die Verkäuferin puzzelte an ihrer Tastatur, versuchte vergeblich, die Tüte so in den Scanner zu quetschen, dass er erkennend piepte, …hier weiterlesen…